Was bedeutet „notarielle Treuhandschaft“ und wofür brauchen wir das?

NOTARIELLE TREUHANDSCHAFT

Nahezu bei jeder Immobilientransaktion taucht die Frage nach der Treuhandschaft auf: wer sichert einen objektiv fairen und sicheren Ablauf des An- oder Verkaufes der Immobilie, die richtige und zeitgerechte Verwendung des hinterlegten Treuhandgutes? Der Verkäufer ist interessiert dass der Käufer zahlt bevor das Eigentum im Grundbuch umgeschrieben ist. Der Käufer ist interessiert dass er lastenfreies Eigentum erwirbt. Die finanzierende Bank ist interessiert dass der Käufer als Kreditnehmer Eigentümer und der Kredit als Pfandrecht zugunsten der Bank sichergestellt wird. Nur die Treuhandschaft ermöglicht die faire Abwicklung von Zug-um-Zug-Geschäften. In einem Treuhandauftrag an den Notar als Treuhänder wird von allen betroffenen Beteiligten gemeinsam und genau festgehalten wird, wer wann was wohin zu zahlen hat.

Der Notar hat für die Abwicklung des Rechtsgeschäftes und der Treuhandschaft optimal geeignete Hilfsinstrumente zur Hand: aktuelle Grundbuch- und Mappenplanabfragen. Vertragserstellung, Beglaubigung, Behördenwege, Steuerabwicklung und Grundbuchsdurchführung – alles aus einer Hand!

Bei einer Umschuldung wird dafür gesorgt dass alle nötigen Urkunden für Löschung und Neueintragung von Pfandrechten in beglaubigter Form vorliegen, die Salden für die Ablöse ermittelt und der Grundbuchstand gesichert bleibt.

Sicherheit, Transparenz und Kostenneutralität bietet die Notartreuhandbank: Ein vollelektronisches Finanzservice mit hohen Sicherheitsstandards. Das Treuhandgeld wird nicht mit Bankspesen belastet, der hinterlegte Betrag steht ungeschmälert zur Disposition! Das Treuhandgeld wird mit je gesondertem und versichertem Konto verwaltet: keine Vermengung mit anderen Klientenoder Kanzleigeldern! Von jeder Transaktion werden die Beteiligten direkt durch die Bank verständigt – so sind Sicherheit, mehrfach kontrollierter Prozessablauf und Transparenz gewährleistet.