Gesetzliche Erwachsenenvertretung für Angehörige

Teil 2: die gesetzliche Erwachsenenvertretung: Wenn der sogen. „Vorsorgefall“ bereits eingetreten ist, das heißt eine eigene Auswahl und Bestellung der Vertretung durch eine Person ist aufgrund einer bereits eingetretenen Beeinträchtigung nicht mehr möglich, gibt es für Angehörige (das sind Verwandte bis zum Grad eines Neffen/einer Nichte) die Möglichkeit, sich als Vertreter im ÖZVV registrieren zu lassen. Die Registrierung veranlasst ein Notar, ein Anwalt oder ein Erwachsenenschutzverein. Aus der Registerbestätigung geht der Wirkungsbereich hervor. Grundsätzlich sind sowohl alltägliche Vertretungshandlungen aber auch einmalige und ungewöhnliche Vertretungsmaßnahmen damit möglich! Die Registrierung setzt voraus dass eine ärztliche Bestätigung vorgelegt wird, dass und für welche Bereiche Hilfe nötig ist; andere Bereiche können eventuell selbstverantwortlich weiterhin von der betroffenen Person besorgt werden! Der gesetzliche Erwachsenenvertreter hat...

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