Zum Betriebsjubiläum 7 Jahre Notariat Milz gab es einige Überraschungen

7 Jahre Notariat Dr. Milz Ein Notar und seine Mitarbeiterinnen in luftigen Höhen Die Idee kam vom Chef persönlich: Ob seine Mitarbeiterinnen denn Lust auf ein erhöhtes Abenteuer hätten? Natürlich hatten sie, aber ohne zu wissen, worauf sie sich genau einließen. Nur so viel: Hochhinauf sollten sie! Freitag, dem 1.7.2011, wurde die Kanzlei am Nachmittag geschlossen und es ging auf die Taborhöhe beim Faaker See in den Waldseilpark. Schon am Parkplatz wurde klar, dass dieser Nachmittag ein wahrer Balanceakt werden wird. Mitten im Wald waren die Seile, die von Baum zu Baum gespannt sind, deutlich zu sehen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden alle mit Klettergurten und (Blau) Helmen ausgestattet.

Angefangen hat das Ganze dann am Übungsparcours. Das wirkte eigentlich schon sehr aufregend und wackelig, war aber noch sehr bodennah. Die ersten wackeligen Schritte auf Seilen und schwankenden Brettern wagten wir noch unter professioneller Anleitung von Walter Hanzlik. Wir lernten gleich zu Beginn wie man sich sichert und ganz wichtig – auch immer gesichert bleibt. Nachdem jeder die Einführungsübungen erfolgreich absolviert hatte, wartete schon der erste richtige Parcours mit der Bezeichnung „einfach“. Die erste Hürde war es, den Baum auf einer steilen Seilleiter hochzuklettern um auf die erste Plattform zu gelangen. Oben angekommen stellten wir fest: es war ziemlich hoch! Es kostete schon Überwindung über das gespannte Stahlseil zu gehen um dann wieder das sichere Plateau zu erreichen.

Weiter ging es über schwankende Bretter und Balken, durch Seilschlaufen bis zum letzten Baum mit der Seilrutsche – genannt Flying Fox. Das war die nächste Herausforderung wo man sich fragte – warum tut man sich das an? Einfach so vom schwankenden Baumplateau in die Tiefe springen? Doch es gab kein Zurück und alle stürzten sich ganz mutig hinab. Froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, stellte man fest: das macht Spaß! Die eigenen Grenzen kennenzulernen, den Mut aufbringen sich zu überwinden und Dinge zu tun, die man sich nie zugetraut hätte. So wurden weitere Bäume erklommen, die Parcours wurden natürlich immer herausfordernder und kräfteraubender und die Überwindung wurde immer größer. Die Plattformen, Wackelseile und Netze waren teilweise in einer Höhe von bis zu 20 Metern! Wenn man dies aber geschafft hatte, wurde mit dem Gedanken „War eigentlich gar nicht so schlimm, wie es zuerst aussah“ zufrieden und stolz zurückgeblickt.

Nach zweieinhalb herausfordernd anstrengenden Stunden rutschten wir schließlich zum letzten Mal, mittlerweile mit viel Schwung, das lange Stahlseil zum festen Waldboden. Erschöpft aber glücklich genossen nun alle die wohlverdiente Stärkung mit traumhaftem Ausblick auf den schönen Faaker See. Es wurde eifrigst über die erbrachten Leistungen diskutiert und wir freuten uns über diesen äußerst erlebnisreichen Nachmittag! (Brigitte Ortner)